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November-Konzert in der Frimmersdorfer Erfthalle

Rock mit Last Order

Im Jahr 1994 gab es das erste Novemberkonzert von Last Order in Grevenbroich. Damals noch im Kanuklubheim an der Erft. Jetzt gibt es das zehnte Novemberkonzert der Grevenbroicher Rock'n Roll-Band. Und zum runden Geburtstag steigt das Konzert am Samstag, 8. November, 19.30 Uhr, in der Frimmersdorfer Erfthalle. In den vergangenen Jahren fanden die Last Order-Novemberkonzerte jeweils im Pascal-Gymnasium statt. Doch nun geht's in die gute Stube. "Eine große Theater-Bühne, das hat schon was", freut sich Gitarrist Harry Zaudig auf die Frimmersdorfer Erfthalle. Dort soll ordentlich abgerockt werden. Mindestens drei Stunden hand-made Rock'n Roll, so das Motto der Band, warten auf die Besucher. Im Gepäck hat die Gruppe dabei wie immer Klassiker des Rock von Stones und Beatles, die aber immer die eigene Last Order-Handschrift tragen. Musikalisches Selbstverständnis, denn die Gruppe sieht sich nicht als Coverband. Mit dabei sind die irisch-schottischen Stücke, wo Instrumente wie Mandoline, Flöte und Akkordeon zum Einsatz kommen und Keyboarder Wilfried Hamelmann gern in seinen Schottenrock schlüpft. Und natürlich eigene Songs der Band, die es auch auf den beiden CDs "Loss mer lääve" und "Lange Nächte" zu hören gibt. Die zahlreichen Fans der Gruppe freuen sich immer ganz besonders auf den Song, der bei jedem Last Order-Konzert das Motto deutlich macht: "Never too old to Rock'n Roll". Auf die Rock'n Roll-Party freut sich auch schon Erfthallenwirt Peter Horn: "Das ist schon eine große Halle, aber wenn es eine Grevenbroicher Band schafft, sie zu füllen, dann ist es Last Order. Die Jungs sind toll". Die Voraussetzungen sind gut, der Eintritt für das Konzert ist frei. Finanziert wird die Veranstaltung über den Getränkeverkauf, und traditionell wird auch die Grevenbroicher Rumänienhilfe profitieren: Seit Jahren sammelt Last Order für Jugenddörfer in der völlig verarmten Region Lokod. Viele tausend Euro sind so schon für den guten Zweck zusammengekommen.

© ngz-online, Neuss-Grevenbroicher Zeitung